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Schillers Geburtshaus

Niklastorstraße 31 (Karte)


Im Erdgeschoss des bescheidenen, zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbauten Marbacher Handwerkerhauses in der Niklastorstraße 31 wurde am 10. November 1759 Johann Christoph Friedrich Schiller geboren. Die Mutter Elisabetha Dorothea hatte die kleine Wohnung kurz zuvor mit ihrem ersten, zwei Jahre älteren Kind Christophine bezogen. Der Vater, Leutnant Johann Caspar Schiller, hielt sich zumeist an den Stationierungsorten seines Regiments auf. Erst im Alter von vier Jahren, nach dem Wegzug aus Marbach, lernte Friedrich Schiller ein geregeltes Familienleben kennen.

 

Entwicklung zur Gedenkstätte
Als Schiller am 9. Mai 1805 in Weimar starb, war sein Geburtshaus vorübergehend in Vergessenheit geraten. Doch schon wenige Jahre später, mit dem wachsenden Nachruhm des Dichters, wurde es zum beliebten Wallfahrtsziel. Der Marbacher Schillerverein erwarb das Haus und machte es vom Schillerjubiläum 1859 an als Sammel- und Gedenkstätte öffentlich zugänglich.
Seither wurde das Haus mehrmals völlig umgestaltet. So auch anlässlich des Schillerjahres 2009, zu dem die Gedenkstätte eine völlig neu konzipierte Dauerausstellung erhalten hat. Sie wurde am 2. Februar 2009 von Ministerpräsident Günther Oettinger eröffnet.

 

Dauerausstellung
Die im 19. Jahrhundert gestifteten „Reliquien“ zur Ausstellung in Schillers Geburtshaus bildeten den Grundstock für die Sammlungen des 1903 eröffneten Schillermuseums und -archivs, des späteren Schiller-Nationalmuseums.
Ausgewählte Objekte aus diesem Bestand werden auch in der neuen Dauerausstellung nach wie vor im Geburtshaus gezeigt. Das Taufhäubchen, ein Knabenanzug und die Porträts der Eltern lassen Schillers Marbacher Kindheit anschaulich werden. Weitere Ausstellungsstücke vermitteln einen Eindruck vom damaligen Leben in einer württembergischen Kleinstadt. Ein zweiter Teil der Ausstellung ist der Geschichte der Schillerverehrung gewidmet: Ausgehend von Marbach wird mit Hilfe neuer Medien auch über andere Lebens- und Gedenkstätten sowie über Schillerfeiern und -denkmäler in aller Welt informiert.

Wechselvitrine

Seit Ende September 2015 zeigt eine Wechselvitrine im Erdgeschoss besondere Exponate. Zum Auftakt ist eine Hermenbüste von Friedrich Schiller nach Johann Heinrich Dannecker um 1840 zu sehen (Eisenhohlguss, schwarz patiniert, 26,8 x 13,6 x 13 cm, Leihgabe Ursula Fischer, Marbach). Sie war das erste Ausstellungsstück überhaupt in Schillers Geburtshaus. Georg Fischer, Bäcker und letzter privater Besitzer des Geburtshauses, hatte die Nachbildung der Danneckerschen Büste um 1840 erworben. Er stellte sie zusammen mit einem Gästebuch für durchreisende Schillerverehrer in seiner Backstube, die er im Geburtsraum des Dichters unterhielt, aus. Diese Büste ist also gleichsam der Beginn der Schillerverehrung in Marbach.

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Besucherinformation

Öffnungszeiten:

April bis Oktober: 9 - 17 Uhr
November bis März: 10 - 16 Uhr
(24., 25., 26. und 31. Dezember geschlossen)

Eintritt:

3,00 € pro Person
ermäßigt (Schüler, Studenten u. Gruppen ab 10 Personen): 1,50 € pro Person

Schiller-Kombi (Eintritt in Schillers Geburtshaus, Schiller-Nationalmuseum und Literaturmuseum der Moderne):

10,00 € (in Zeiten mit Wechselausstellung im LiMo)
8,00 € (in Zeiten ohne Wechselausstellung im LiMo)

StuttCard-Bonus: freier Eintritt

Führungen

Gruppenführungen sowie Themen- und Kinderführungen:
täglich nach Vereinbarung

Infos und Anmeldung unter www.schillersgeburtshaus.de

Schillers Geburtshaus
Niklastorstraße 31
71672 Marbach am Neckar
Telefon 07144/17567
E-Mail: info@schillersgeburtshaus.de
www.schillersgeburtshaus.de
 
 

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