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Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum
Schillerhöhe 8 - 10
71672 Marbach am Neckar
Tel. 07144/ 848-0
Fax: 07144/ 848-690
www.dla-marbach.de
museum@dla-marbach.de
 

Literaturmuseum der Moderne (LiMo)

Schillerhöhe 8-10 (Karte)


 

 

10 Jahre Literaturmuseum der Moderne

 

"Literature is not the easiest thing to show in a museum", hat der Architekt David Chipperfield zur Eröffnung des Literaturmuseums der Moderne gesagt. Neue Maßstäbe in der Museumslandschaft setzen seither die Marbacher Essay-Ausstellungen und Ausstellungen, die sich dem Schaffen einzelner Autoren widmeten.

 

"Arkadien in Sicht – Literaturausstellungen vom Feinsten im Zusammenspiel mit der strengen Geometrie des Museums." Selten wurde ein Museumsneubau so einhellig gefeiert wie David Chipperfields mit dem Stirling Prize ausgezeichnetes Literaturmuseum der Moderne. "Hier in Marbach wird ein neuer Zugang zur Literatur eröffnet", sagte Bundespräsident Horst Köhler zur feierlichen Eröffnung des Museums am 6. Juni 2006. Eine halbe Millionen Besucherinnen und Besucher haben seither 60 Ausstellungen gesehen, die ein Ziel hatten: Zeigen, wie man mit einem Literaturarchiv atmen und denken kann.

  

Das ganze Jahr über lockt ein umfangreiches Geburtstagsprogramm auf die Schillerhöhe.  

Aktuelle Informationen unter www.dla-marbach.de

Wechselausstellung vom 10. November 2016 bis 12. März 2017

 

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach verdankt sein Entstehen in hohem Maße dem persönlichen Einsatz und der visionären Vorstellungskraft von Privatpersonen. Ihre Stiftungen haben den Grundstein gelegt und prägen das Sammlungsprofil bis heute. Das Spektrum der dem DLA zugedachten Dokumente reicht vom zufällig auf einem Dachboden gefundenen Brief bis hin zur kostbaren Handschriften berühmter Schriftsteller. 

 

Die Ausstellung zeigt den Facettenreichtum schillernder Gaben aus den Archivbeständen und erzählt zugleich die Geschichten der Entstehung, der Überlieferung und Zueignung. So prominent wie die durch Autographen, Bilder und Objekte repräsentierten Autorinnen und Autoren, so unsichtbar erscheinen bisweilen die Stifter.

 

Auch den ganz unterschiedlichen Anlässen des Schenkens wird in der Ausstellung Raum gegeben, gehen im glücklichen Fall doch Bürgersinn und Engagement mit Qualitätsbewusstsein und einem Wissen um Forschungs- und Sammlungsauftrag Hand in Hand.

Auch die Architektur des LiMo ist besonders: Der Entwurf für das Gebäude stammt von David Chipperfield Architects und wurde 2007 mit dem britischen Stirling Prize für Architektur ausgezeichnet.

"Die Seele": Neue Dauerausstellung


Neun Jahre nach der Eröffnung des Literaturmuseums der Moderne wurde die Dauerausstellung neu gestaltet und am 7. Juni 2015 eröffnet.


Mit rund 300 Exponaten, die aus über 1.400 Schriftsteller- und Gelehrtennachlässen des Deutschen Literaturarchivs mit rund 50 Millionen Blättern, Büchern und Gegenständen ausgewählt wurden, lädt sie unter dem Titel "Die Seele" ein, die Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts zu entdecken. 


Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Schreiben. Begleitet von der Zeit, ihren Rhythmen und Befindlichkeiten. Fasziniert von den Klängen, Bildern und Räumen, die sich mit der Sprache auf dem Papier entwerfen lassen. Beglückt von unserer Fantasie, die auch den Dingen eines Archivs schenkt, was diese für uns so kostbar macht: Die Seele.


Mit der kostenlosen App "Marbacher Literaturmuseen" zur neuen Dauerausstellung können Besucher im Museum und zu Hause Exponate suchen, finden und erforschen. Sie begleitet auch ins Schiller-Nationalmuseum. Erhältlich ist sie

 

für Android im Google Play Store

für iOS im App Store / iTunes

 

Die Dauerausstellung wird ergänzt durch große Wechselausstellungen. Ein interaktiver Leseraum, aktuelle Installationen von prominenten Kuratoren, literarische und museumspädagogische Veranstaltungen für Kinder, Schüler und Erwachsene runden das Programm ab.

 

Auch die Architektur des LiMo ist bemerkenswert: Da Papiere und Tinten nicht mehr als 50 Lux vertragen, wenn sie sich nicht verfärben und ausblassen sollen, ist das von David Chipperfield Architects mit Alexander Schwarz als Projektarchitekt entworfene Literaturmuseum für die Ausstellung von empfindlichen und meist unscheinbar-flachen Exponaten bestimmt. Außerdem eröffnet der Bau - genauso wie auf die Literatur - auch überraschende Blicke auf die Neckarlandschaft. 2007 wurde er mit dem Stirling Prize, dem höchsten britischen Architekturpreis, ausgezeichnet. 

Partner der StuttCard
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Besucherinformation 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr (montags außer an Feiertagen sowie 24., 25., 26. und 31.Dezember geschlossen). 

Eintritt (einen Tag gültig für LiMo und Schiller-Nationalmuseum):

In Zeiten mit Wechselausstellung: 9,00 €, ermäßigt 7,00 €, Familienticket 19,00 €

In Zeiten ohne Wechselausstellung: 7,00 €, ermäßigt 5,00 €, Familienticket 15,00 €

Schiller-Kombi (Eintritt in LiMo, Schiller-Nationalmuseum und Schillers Geburtshaus):

In Zeiten mit Wechselausstellung: 10,00 €

In Zeiten ohne Wechselausstellung: 8,00 €

StuttCard-Bonus: freier Eintritt

 

Führungen

Öffentliche Führungen:

Sonntags, 14 Uhr, durch LiMo und Schiller-Nationalmuseum,
keine Anmeldung erforderlich

Gruppenführungen 
Angebot und Anmeldung unter www.dla-marbach.de

Impressionen:

 

 

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