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20.11.2014

Verlegung des Stolpersteins
für Pauline Stiegler am 24. November
vor dem Gebäude Niklastorstraße 12

Seit 1995 hat Gunter Demnig weltweit rund 55.000 Stolpersteine für Opfer der NS-Diktatur verlegt. Dabei handelt es sich beispielsweise um Menschen, deren Religion, Herkunft, politische Überzeugung, Gesundheitszustand oder sexuelle Neigung nicht mit der nationalsozialistischen Lehre in Einklang stand. Jeder Stolperstein liegt ebenerdig vor dem letzten frei gewählten Wohnsitz der Opfer. Stolpersteine sollen das Gedenken an das Schicksal dieser Menschen und an die Verbrechen der Nationalsozialisten wach halten. Pauline Stiegler (1906 – 1940), die mit ihren Eltern in der Schillerstadt Marbach wohnte, gehört auch zu diesen Opfern. Sie wurde in Grafeneck vergast.

Die Stadt Marbach lädt herzlich zur Verlegung des Stolpersteins für Pauline Stiegler durch Gunter Demnig am Montag, 24. November um 11 Uhr vor dem Gebäude Niklastorstraße 12 ein. 


Zugleich wird eine erläuternde Hinweistafel am Haus enthüllt, die von Stadtrat Dr. Michael Herzog gespendet wurde. Die Kosten für den Stein spendete Dr. Klaus Ruge, Marbach. Die Anne-Frank-Realschule (Sprachbeitrag) und das Friedrich-Schiller-Gymnasium (musikalischer Beitrag) werden die Gedenkveranstaltung umrahmen.


Zur weiteren Information und als Vorbereitung für die Verlegung findet bereits am Sonntag, 23. November um 18 Uhr ein öffentlicher Vortragsabend im Rathaus der Stadt Marbach, Marktstr. 23, statt.


Nach einer Begrüßung und Einführung durch Bürgermeister Jan Trost wird der Marbacher Historiker Dr. Hermann Schick einen Kurzvortrag mit dem Titel „Einiges über Marbach in der Zeit des Nationalsozialismus“ halten. Dann stellen Marc Haiber und Edeltraud Balzer, die Initiatoren dieses Stolpersteins, als Schwerpunkt des Abends das Leben von Pauline Stiegler vor.


 

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