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05.03.2018

135 Tafeln Schiller-
Schokolade für die
Gewinner des Wettbewerbs

Für die fair gehandelte Schiller-Schokolade der Stadt Marbach wurde ein Verpackungsdesign gesucht. Am Mittwoch, 28. Februar 2018 sind die fünf Gewinner des Wettbewerbs bei der Preisverleihung geehrt und auch reich beschenkt worden. Den mit 50 Tafeln Schiller-Schokolade und einem 50-Euro-Schiller-Geschenkgutschein dotierten ersten Platz belegte Pascal Rein aus Marbach. Sein Motiv, eine farbenfrohe Darstellung des Torturms, einer Schokoladentafel und mehrerer Kakaobohnen, ziert künftig alle Tafeln der Schiller-Schokolade. Auch beruflich möchte der 18-Jährige einen kreativen Weg einschlagen und Industrial Design studieren.

Für die drei Zweiplatzierten gab es 25 Tafeln Schiller-Schokolade und einen 25-Euro-Schiller-Geschenkgutschein. Vroni Geiselbrechtinger aus Stuttgart wählte ebenfalls den Torturm als zentrales Element, erstellte allerdings eine filigrane Zeichnung. Franziska Steffen aus Großbottwar hatte sich eine originelle Fotografie überlegt und hierfür eingeschmolzene Schokolade in ein leeres Tintenfass gefüllt. In diesem schwimmen zwei kleine Figuren. Es sei schwierig gewesen, den richtigen Zeitpunkt für das Einsetzen der Figuren zu finden, damit diese nicht in der Schokolade versinken, erläuterte die Schülerin des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach ihre Vorgehensweise. Carolin Glaser aus Ludwigsburg erstellte eine Computergrafik mit dem Umriss von Schiller und dem Literaturarchiv im Hintergrund.

Der dritte Platz ging an Clara Weigel aus Kirchberg, die den Fairtrade-Gedanken durch eine dunkle und eine helle Hand symbolisierte. Sie durfte 10 Tafeln Schiller-Schokolade und einen 10-Euro-Schiller-Geschenkgutschein mit nach Hause nehmen. Die Zehnjährige war mit ihrer ganzen Familie zur Preisverleihung gekommen und versprach ihrer kleinen Schwester ebenfalls etwas von der Schokolade abzugeben.

Anwesend waren an dem Abend auch alle Mitglieder der Jury – bestehend aus Bürgermeister Jan Trost, Liane Maxion der Firma Naturata, Andreas Goerlich, Grafikdesigner der Agentur Asenauer's sowie Andrea von Smercek der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement in Marbach. „Wir sind schuld an der Entscheidung“, scherzte Jury-Mitglied Liane Maxion, wobei die Gewinner eher dankbar dafür schienen, dass ihre Entwürfe ausgewählt wurden. Naturata hatte sich bereit erklärt, alle Tafeln für die Preistäger zu spenden.

Was die Gewinner mit der Schokolade machen möchten, wurde in die Runde gefragt: „Natürlich essen!“, lautete die spontane Antwort des Begleiters einer Gewinnerin. Aber auch Freunde und Verwandte sollen nicht leer ausgehen. „Der faire Handelsgedanke wird also genussvoll weitergetragen“, resümierte Andrea von Smercek.


 

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