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Preisträger


Jahr Preisträger/in Ausgezeichnetes Werk Verlag und Erscheinungsjahr
1959 Professor Dr. Walter Grube (Stuttgart) Der Stuttgarter Landtag 1457 - 1957 Ernst Klett Verlag Stuttgart 1957
1961 Professor Dr. Werner Fleischhauer (Stuttgart) Barock im Herzogtum Württemberg W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1958
1963 Professor Dr. Ruthardt Oehme (Karlsruhe) Geschichte der Kartographie des Deutschen Südwestens Jan Thorbecke Verlag Konstanz 1961
1965 Professor Georg Wagner (Tübingen) und Konservator Adolf Koch (Friedrichshafen) Raumbilder zur Erd- und Landschaftsgeschichte Südwestdeutschlands Verlag Repro-Druck-Schmiden bei Stuttgart 1961
1967 Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff (Tübingen) Geschichte der Stadt Stuttgart von der Frühzeit bis zur Reformation Cantz Stuttgart 1966
1969 Professor Dr. Paul Gehring (Stuttgart) Friedrich List, Jugend- und Reifejahre 1789 - 1825 J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen 1964
1971 Professor Dr. Hans Jänichen (Tübingen) Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des schwäbischen Dorfes W. Kohlhammer Berlag Stuttgart 1970
1973 Professor Dr. Adolf Beck (Tübingen) Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte des schwäbischen Dorfes W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1970
1975 Professor Dr. Max Schefold (Stuttgart) Alte Ansichten aus Württemberg W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1968/1972
1977 Professor Dr. Paul Sauer (Stuttgart) Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm 1975
1979 Professor Dr. Robert Uhland (Stuttgart) "Herzog Carl Eugen von Württemberg. Tagbücher seiner Rayßen..." sowie "Lebensbilder aus Schwaben und Franken" Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins 1968
1981 Professor Dr. Wolfgang Binder (Zürich) Aufschlüsse. Studien zur deutschen Literatur Artemis Verlag Zürich - München 1976
1983 Dr. Rainer Christlein (Landshut) Die Alemannen. Archäologie eines lebendigen Volkes Konrad Theiss Verlag Stuttgart Aalen 1978
1985 Professor Dr. Dorothea Kuhn (Marbach am Neckar) Goethe und Cotta. Briefwechsel 1797 - 1832 J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH Stuttgart 1979/1983
1987 Professor Dr. Paul Feuchte (Stuttgart) Verfassungsgeschichte von Baden-Württemberg W. Kohlhammer Verlag Stuttgart 1983
1989 Dr. Gerhard Schäfer (Nürtingen) Dokumentation zum Kirchenkampf - Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und der Nationalsozialismus Calwer Verlag Stuttgart 1971 - 1986
1991 Professor Dr. Volkmar Wirth (Stuttgart) Die Flechten Baden-Württembergs Verlag Eugen Ulmer Stuttgart 1987
1993 Professor Dr. Renate Neumüllers-Klauser (Heidelberg) "Die Inschriften des Enzkreises" sowie "Die Inschriften des Landkreises Calw" Alfred Druckenmüller Verlag München 1983 und Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden 1992
1995 Professor Dr. Norbert Oellers (Bonn) Erläuterungsbände zum zweiten Band der "Gedichte" von Friedrich Schiller Verlag Hermann Böhlhaus Weimar 1991, 1993
1997 Dr. Ulrike Gauß (Stuttgart) und Professor Dr. Christian von Holst (Stuttgart) Johann Heinrich Dannecker Band I und II Cantz-Verlag Stuttgart 1987
1999 Dr. Lutz Reichardt (Altbach) Die Baden-Württembergischen Ortsnamensbücher Kohlhammer Stuttgart Auszeichnung für das Lebenswerk
2001 Prof. Dr. Dr. h.c.Litt.D. Berhard Zeller (Marbach am Neckar) Marbacher Memorabilien. Vom Schiller-National-Museum zum Deutschen Literaturarchiv. 1953 - 1973 Marbacher Memorabilien II, Aus der Museums- und Archivarbeit 1972 - 1986 Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar 1995 und 2000
2003 Professor Dr. Horst Carl (Gießen) Tübinger Habilitationsschrift "Der schwäbische Bund, 1488 bis 1534" DRW 2000, Leinfelden-Echterdingen
2005 Peter-André Alt (Berlin) Zweibändiges Werk "Schiller. Leben - Werk - Zeit. Eine Biographie". C.H. Beck Verlag, München 2000
2007 Prof. Dr. Dieter Mertens (Freiburg im Breisgau) Lebenswerk, insb. Arbeiten in der Humanismus-Forschung und Veröffentlichungen zur südwestdeutschen Landesgeschichte Emeritierter Professor an der Universität Freiburg im Breisgau
2009 Prof. Dr. Jens Reich (Göttingen) Der Mokekularbiologe hat der Bürgerbewegung in der ehemaligen DDR Kraft und Ausdruck gegeben und somit zum Fall der Mauer beigetragen. Seine wissenschaftlichen Forschungen waren immer auch durch die Beachtung ethischer Grundsätze geprägt.  
2011 Simone Veil (Paris) Die französische Politikerin war von 1979 bis 1982 als erste Frau Präsidentin des Europäischen Parlaments, dem sie bis 1993 als Abgeordnete angehörte. Sie setzte sich für eine Stärkung der Kompetenzen dieses Parlaments ein, begrüßte die Erweiterung der Europäischen Union und engagierte sich für die Festigung der demokratischen Strukturen und ein besseres Zusammenwachsen der Länder Europas. Mit dieser Arbeit steht Simone Veil in engem Bezug zu Schillers Europa-Gedanken.  
2013 Rachel Salamander (München) Rachel Salamander hat am Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgewirkt und Zivilcourage bewiesen. Sie hat es sich seit Anfang der 1980er Jahre zur Lebensaufgabe gemacht, mit ihrer publizistischen Arbeit und dem Aufbau ihrer Buchhandlungen Interesse und Neugierde für das Judentum und die Literatur zum Judentum zu wecken und gleichzeitig den Zugang zur deutsch-jüdischen Kultur vor dem Holocaust zu erschließen. Damit hat sie im Sinne des Schillerschen Freiheitsgedanken die Fähigkeit gezeigt, bewusst Grenzen und Gräben zu überwinden.  
2015 Andrea Breth (Wien) Andrea Breth feierte große Erfolge mit ihren Inszenierungen der Schillerdramen „Maria Stuart“ und „Don Carlos“. Die Theater- und Opern-Regisseurin habe darin auf das ursprüngliche Wort des Dichters gesetzt und zeigte in ihnen „eine Anmut, eine Demut und eine Vergegenwärtigungslust, die unvergleichlich sind“, so die Jury in ihrer Begründung. Mit der Auszeichnung Andrea Breths wollten die Preisrichter auch das dramatische Werk Friedrich Schillers in den Fokus rücken.  
 

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