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Rielingshausen


Rielingshausen (2 600 Einwohner) liegt ungefähr 7 km nordöstlich von Marbach im westlichen Teil der sogenannten Backnanger Bucht. Das Haufendorf mit unregelmäßigem Straßennetz ist gekennzeichnet durch 18 ehemalige Lehenhöfe und noch gut ablesbaren Hofstätten. Das Dorfzentrum mit Kirche, Pfarrhaus, ehemaligem Rathaus, Schule und früherer Zehntscheuer, liegt am südlichen Dorfrand in einer leichten Talsenke des Weidenbaches, der hier ursprünglich einen See speiste. Bei Bauarbeiten fand man eine versteinerte Eiche, die ins 13. Jahrhundert datiert wurde. Im Ortskern hat sich trotz Zerstörungen des dreißigjährigen Krieges (1634 – 1638) und der Franzoseneinfälle (1693) ein beachtlicher Bestand an historischer Bausubstanz erhalten.

Sehenswert ist auch das Dorfmuseum Rielingshausen. Die aus dem Jahre 1718 stammende Kelter wurde 1990 bis 1992 grundlegend umgebaut und renoviert. Sie beherbergt heute ein Dorfmuseum zur Geschichte des örtlichen Weinbaus und des dörflichen Lebens, das vom Heimat- und Museumsverein betreut wird. Der bedeutende pietistische Theologe Ludwig Hofacker lebte und arbeitete von 1826 bis zu seinem Tode (1828) in Rielingshausen, wo sich auch sein Grab befindet.

Weitere Einzelheiten zur Geschichte Rielingshausens erfahren Sie hier.

 

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