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Geschichte


Erste Verleihung 1959

Zur zweihundertsten Wiederkehr des Geburtstages von Friedrich Schiller hatte der Gemeinderat seiner Heimatstadt Marbach am Neckar am 10. September 1959 beschlossen, alle zwei Jahre einen Preis für eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiete der Landeskunde von Württemberg auszusetzen. Dies geschah in dem Bewusstsein, durch besondere Würdigung eines wissenschaftlichen Werkes über unsere Heimat den großen Sohn der Stadt zu ehren.

 

Erweiterung der Kriterien im Schillerjahr 2009

Anlässlich des Schillerjahres 2009 erweiterte der Gemeinderat die Kriterien. Der Preis geht seither an Persönlichkeiten, die in ihrem Leben oder Wirken der Denktradition Friedrich Schillers verpflichtet sind.

 

Dichter der Freiheit

Friedrich Schiller war ein geistiger Weltbürger, dessen Denken keine politischen Grenzen kannte. Seine größte öffentliche Wirkung hat er durch seine Dramen und Gedichte erzielt. Sie sind bis heute in der Volkssprache und im Volksgedächtnis tief verwurzelt. In seinen Werken spielen die Erringung der Freiheit, ihre Verteidigung und auch der verantwortliche Umgang mit ihr eine zentrale Rolle. Deshalb gilt Friedrich Schiller in Deutschland und weit darüber hinaus nach wie vor als der Dichter der Freiheit.

Nicht weniger tiefgründig sind aber auch seine historischen und philosophischen Arbeiten, die ihn als einen Repräsentanten der Aufklärung und Vertreter eines an der sozialen Wirklichkeit geschulten Idealismus erscheinen lassen.

 

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