Museen und Ausstellungen

Schillers Geburtshaus

Im Erdgeschoss des bescheidenen zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbauten Marbacher Handwerkerhauses in der Niklastorstraße 31 wurde am 10. November 1759 Johann Christoph Friedrich Schiller geboren. >

Tobias-Mayer-Museum

Tobias Mayer (1723 bis 1762) wurde am 17. Februar 1723 in der Torgasse 13 in Marbach am Neckar geboren. Er war Autodidakt, Professor der Mathematik und Leiter der Universitätssternwarte in Göttingen und bekannt durch geographische und astronomische Forschungen sowie durch seine Mondtafeln. >

Ölmühle Jäger

Nahezu vollständige und betriebsfähige Anlage aus dem Jahre 1906 mit musealer Dokumentation über die verschiedenen Arbeitsgänge bei der Herstellung von Öl. >

Literaturmuseum der Moderne

Mit der Eröffnung des Literaturmuseums der Moderne 2006 erhielt die Schillerhöhe eine dritte bedeutende Einrichtung. Die Dauerausstellung im LiMo zeigt auf über 600 Quadratmetern die kostbarsten und kuriosesten Stücke aus den Beständen des Deutschen Literaturarchivs zum 20. Jahrhundert und der Gegenwart. >

Hölderlinjahr 2020

›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹
Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne

Nach vielen Wochen Corona-bedingter Schließung kann das Literaturmuseum der Moderne am Samstag, 23. Mai, für Besucherinnen und Besucher wieder öffnen. Damit wird auch die große Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ endlich zugänglich sein, die ursprünglich für den 20. März 2020 geplante Eröffnung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier musste aufgrund der aktuellen Lage kurzfristig abgesagt werden.

Was ist Poesie? Was machen wir mit Gedichten? Wie verwandeln sie uns und unsere Wahrnehmung, vielleicht sogar ein wenig unser Leben? Welche Verse lösen Gänsehaut aus, welche rühren uns zu Tränen, welche lassen uns kalt? Die Ausstellung ›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ macht Lust auf das Lesen auch von schwierigen Gedichten. Sie zeigt Hölderlins Gedichte aus sehr unterschiedlichen Perspektiven: von ihrer Entstehung über ihre Machart bis hin zu ihrer Wirkung. 

›Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie‹ entdeckt die Hölderlin-Spuren in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie ziehen sich von Eduard Mörike über Rainer Maria Rilke und Hermann Hesse, Hannah Arendt, Mascha Kaléko, Nelly Sachs, Ingeborg Bachmann und Paul Celan bis in die Gegenwart. Auf dem Hölderlin-Leser Celan, dessen umfangreicher Nachlass sich im Deutschen Literaturarchiv befindet, liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt: Er wäre im Jahr 2020 100 Jahre alt geworden und zugleich jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.>

Mit Hilfe experimenteller Ansätze können Besucher erforschen, wie sie selbst Hölderlin-Texte lesen und deren poetisch Machart wirkt, was Hölderlins Rezeptionsspuren so besonders macht und wie Wissen, aber auch bestimmte Räume und Situationen unsere literarische Erfahrung verändern.

 

Schiller-Nationalmuseum

Der 1895 gegründete Schwäbische Schillerverein erbaute seinem Namenspatron das Museum, ein weithin sichtbares "Schloss" über dem Neckar, das im Jahr 1903 feierlich eröffnet wurde. Gebaut wurde es 1901-1903 nach Plänen des bedeutenden Stuttgarter Architekten Ludwig Eisenlohr und Carl Weigle. >

Deutsches Literaturarchiv Marbach

In den fünfziger Jahren erfolgte die Erweiterung des Schiller-Nationalmuseums zum Deutschen Literaturarchiv. Im März 2018 hat das Landesamt für Denkmalpflege das 1970 bis 1972 errichtete Deutsche Literaturarchiv (DLA) unter Denkmalschutz gestellt. >

Oberer Torturm

Ehemaliges Stadttor nach Osten. Er ist der einzig erhaltene von ehemals drei Tortürmen in der historischen Altstadt. >