Tobias Mayer

Sein Leben

Tobias Mayer wurde am 17. Februar 1723 in Marbach am Neckar, in der Torgasse 13, als Sohn eines Wagners geboren. Ohne vollständige Schulausbildung erlangte er als Autodidakt ganz hervorragende physikalische und mathematische Kenntnisse und wurde mit 28 Jahren trotz fehlenden Hochschulabschlusses Professor der Mathematik in Göttingen. Drei Jahre später war er Leiter der dortigen Universitätssternwarte. Berühmt wurde Tobias Mayer durch seine geographischen, mathematischen und astronomischen Forschungen, seine exakt vermessene Mondkarte sowie durch seine Mondtafeln, die ihm postum einen Teil des britischen Längengradpreises erinbrachte. Sogar ein Krater des Mondes ist nach ihm benannt. Er starb am 20. Februar 1762 in Göttingen. >

Tobias-Mayer-Museum

Im Haus in der Torgasse 13, in dem 1723 der spätere Kartograph, Geograph und Astronom Tobias Mayer zur Welt kam, befindet sich heute ein Museum, das an Leben und Werk des zweiten großen Sohnes der Stadt erinnert. >

Neu eröffnet

Neueröffnung mit dem Neubau seit 06. Oktober 2018.
Das Geburtshaus von Tobias Mayer befindet sich heute im Besitz des Tobias-Mayer-Museumsvereins und beherbergt ein Museum zu seinem Lebenswerk und seiner Person.

 

Sein Geburtshaus ist seit Oktober 2018 Teil eines vergrößerten Museums, in dem eine Ausstellung zu Tobias Mayers Leben und Werk gezeigt wird. Es ist Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet, an jedem letzten Sonntag des Monats gibt es Führungen durch die Ausstellung und im Museumskeller ein Café mit selbst gebackenen Kuchen.


Info

Marbacher Quadrant

Anlässlich des 250. Todesjahres von Tobias Mayer wurde am 21. Juni 2012 der Marbacher Quadrant in der L'Isle-Adam-Anlage am Bahnhof eingeweiht.

Der Marbacher Quadrant, ein über zwei Meter hohes Konstrukt, überwiegend aus Messing, ist in Mechanik und Optik voll funktionsfähig. Nach Vereinbarung demonstriert der Tobias-Mayer-Verein die Anwendung. >