L'Isle-Adam, Frankreich

L'Isle-Adam

(Département du val d'Oise, Arrondissement de Pontoise) seit 1987.

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L'Isle Adam liegt 32 km nordwestlich von Paris am Ufer der Oise und hat 10.000 Einwohner. Die Nähe zur Hauptstadt und die schöne landschaftliche Lage haben seit jeher eine besondere Anziehungskraft ausgeübt. Honoré de Balzac war einer der ersten, der den Charme der Stadt entdeckte. Neben Schriftstellern waren es vor allem auch Maler, die sich angezogen fühlten.

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und gehen Sie mit uns auf eine kleine Reise in unsere französische Partnerstadt L'Isle-Adam:

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Termine 2022

26.-27.11.2022
Stand von Ute Rößner (Bastelarbeiten) beim Weihnachtsmarkt in L'Isle-Adam


Termine

Ansprechpartner

Ansprechpartnerin für L'Isle-Adam
Ute Rößner - Tel. 07144-861166 oder e-mail

Stadtverwaltung:
Beate Fähnle - Tel. 07144-102-244 oder e-mail


Die "Der Verein der Freunde des Partnerschaftsvereins Marbach-am-Neckar - L'Isle-Adam" (L'Association des Amis du jumelage Marbach-am-Neckar - L'Isle-Adam) haben nun auch eine eigene Homepage, die derzeit noch übersetzt wird. Sie finden diese unter      Webseite >

Rückblick auf das Begegnungswochenende mit L'Isle-Adam 23.-25.09.2022

(Quelle: privat)

Freundschaften leben und wachsen durch Begegnungen. Daher war die Freude nicht nur beim kommissarischen Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Daniel Hofsäß, darüber groß, dass am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Freundinnen und Freunde aus der französischen Partnerstadt L'Isle-Adam die weite Reise an den Neckar auf sich ge-nommen haben. Auch Bürgermeister Sébastien Poniatowski und Mitglieder des Stadtrats von L'Isle-Adam konnten in der Schillerstadt begrüßt werden.


Der herzliche Empfang fand bei schönstem Sonnenschein in der L'Isle-Adam-Anlage am Bahnhof statt. Die Gastgeberfamilien hatten zur Ankunft am Freitagnachmittag schon ein buntes Kuchenbuffet aufgebaut, so dass für die erste Stärkung gesorgt war und man schnell ins Gespräch kam. Viele zog es anschließend zum Riesenrad nach Ludwigsburg auf die Bärenwiese, um den schönen Blick über die Stadt und die Umgebung genießen zu können. Der Abend wurde dann in den Gastfamilien verbracht.

Am Samstagvormittag luden die Marbacher Museen zu einer eigens für die französischen Gäste konzipierten Museumstour ein. Im Tobias-Mayer-Museum und im Fritz Genkinger Kunsthaus erhielten die Gäste jeweils eine deutsch-französische Führung und interessan-te Einblicke in das Wirken der beiden herausragenden Persönlichkeiten. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den Tobias-Mayer-Verein und den Fritz-Genkinger-Freundeskreis für die gute Durchführung und Unterstützung.

Auch Schillers Geburtshaus und die Ausstellung im Torturm wurden von einigen Gästen besucht.

Am Nachmittag konnte auf der Schillerhöhe die Vernissage von „SPARK“ mit einer Spekt-ralfrequenzen-Soundplayer Performance von Melissa E. Logan und Alisa Scetimina miterlebt werden.

Am Abend fand in der Rielingshäuser Gemeindehalle ein deutsch-französischer Freundschaftsabend statt, zu der auch ehemalige Gastgeberfamilien, Stadt- und Ortschafsräte und Interessierte gekommen waren. Ute Rößner, die Ansprechpartnerin für die Städtepartnerschaft mit L’Isle-Adam, strahlte bei ihrer Begrüßung und äußerte ihre Freude darüber, dass so viele Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaft gekommen waren. Auch ihr Pendant, Isabel Delais, zeigte sich glücklich darüber, wieder in Marbach zu sein. In ihren Grußworten betonten die beiden Bürgermeister, Jan Trost und Sébastien Poniatowski, die Wichtigkeit der Städtepartnerschaften und ihre Bedeutung gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Weltsituation.

Natürlich wurde auch gemeinsam gesungen. Eckhard Fischer leitete gemeinsam mit der französischen Chorleiterin Michèle Dupuis den deutsch-französischen Gesang an und Gregor Kleine-Besten begleitete am Keyboard.

Am Sonntag wartete ein weiterer Höhepunkt auf die französischen Gäste. Auf dem Programm stand der Besuch des Kürbisfestes beim Obsthof Eisenmann in Rielingshausen. Die Besucher zeigten sich begeistert über die Vielfalt der Kürbisse und der dort angebotenen kulinarischen Kürbiskreationen. Familie Eisenmann hatte in Zusammenarbeit mit Familie Eulenberger einen schönen Bereich etwas abseits bereitgestellt, in dem die Gruppe sich die leckeren Köstlichkeiten schmecken lassen konnten. Auch das traditionelle Kuchenbuffet konnte angeboten werden. So wurde der Sonntagnachmittag ein besonders schöner Abschluss des Begegnungswochenendes, der sicher vielen lange in Erinnerung bleiben wird. Wir danken daher ganz besonders den Familien Eisenmann und Eulenberger für alles Entgegenkommen, Ermöglichen und Organisieren und dass wir bei ihnen zu Gast sein konnten.

Die Stadtverwaltung und das Partnerschaftskomitee bedanken sich außerdem bei allen Gastgeberfamilien, Mitarbeitenden und Akteuren, die zum Gelingen dieses Begegnungswochenendes beigetragen haben.  

Wenn Sie als Einzelperson oder Familie Interesse am Austausch mit L’Isle-Adam haben, im September 2023 nach L'Isle-Adam mitfahren oder Gäste aufnehmen möchten, setzen Sie sich bitte entweder mit unserer Ansprechpartnerin für L'Isle-Adam, Ute Rößner (Tel. 861166, e-mail: ute.roessner@t-online.de) oder dem kom. Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Daniel Hofsäß (Tel. 863590; e-mail: d.hofsaess@hofsaess.com) in Verbindung!


Merci, Eckhard Fischer!

(Verabschiedung von Eckhard Fischer (2.v.l.)
durch Beate Fähnle, Daniel Hofsäß und
Bürgermeister Jan Trost)

Ein großer Freund der deutsch-französischen Freundschaft und Marbachs langjähriger Ansprechpartner der Städtepartnerschaft mit L’Isle-Adam, Eckhard Fischer, sagt nach 20 Jahren „Au revoir“!

In der letzten Sitzung des Partnerschaftskomitees der Stadt Marbach am Neckar gab Eckhard Fischer bekannt, das Amt des Ansprechpartners für L’Isle-Adam altershalber in jüngere Hände abgeben zu wollen.
 
20 Jahre lang begleitete Eckhard Fischer mit viel Hingabe die deutsch-französische Städtepartnerschaft, organisierte Reisen und Begegnungen, berichtete über aktuelle Entwicklungen in den beiden Städten und stand als zuverlässiger Dolmetscher jederzeit zur Verfügung. Mit der Chorvereinigung Liederkranz Marbach, verschiedenen bürgerschaftlichen Gruppen und auch "ganz privat" besuchte er selber unzählige Male die französische Partnerstadt.

Als Ansprechpartner für L’Isle-Adam setzte sich Eckhard Fischer mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die deutsch-französischen Beziehungen weiter wachsen und ausgebaut werden konnten und füllte durch seine Ideen die Partnerschaft mit Leben. So entstanden tiefe Freundschaften, von denen nicht wenige heute das Fundament dieser deutsch-französischen Freundschaft bilden. Durch sein Wirken trug er über all die Jahre einen wichtigen Teil zur Völkerverständigung bei, deren Notwendigkeit im aktuellen Weltgeschehen mehr als deutlich sichtbar wird.

Der kommissarische Vorsitzende Daniel Hofsäß und Bürgermeister Jan Trost bedauerten daher diesen Schritt sehr. Neben einem großen „Merci beaucoup“ überreichten sie dem ausscheidenden Eckhard Fischer einen Geschenkkorb mit französischen Spezialitäten als Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit sowie als Erinnerung einen umfangreichen digitalen Bilderrückblick, den Manfred Widler eigens dafür zusammengestellt hatte.

Ein besonderer Dank geht auch an seine Frau Christine Fischer, die ihn in all den Jahren mit sehr viel Tatkraft unterstützt hat.

Begegnungswochenende mit L'Isle-Adam 2021

  Reisebericht von Eckhard Fischer:

„Bonjour, chers amis“ nach drei Jahren
Endlich, nach drei Jahren, konnte am Freitag, dem 24. September 2021, wieder eine Gruppe von 27 Marbachern in die französische Partnerstadt L‘Isle-Adam bei Paris fahren. Hohe Inzidenzwerte bei Corona hatten auf beiden Seiten des Rheins das für 2020 geplante Freundschaftstreffen nicht erlaubt. Als Verkehrsmittel wählte man PKW und TGV, weil einige Teilnehmer vor oder nach dem offiziellen Besuch noch Paris besuchen wollten. Dies haben auch acht Personen zuvor getan, die mit dem TGV angereist waren, um den nach Plänen des verstorbenen Künstlers Christo den unter 25 000 Quadratmetern Stoff verhüllten Arc de Triomphe zu bewundern.

In L’Isle-Adam angekommen, wurden wir im Festsaal „Scène Adamoise“ herzlich begrüßt, nach so langer Zeit, um dann den Abend in den Gastfamilien zu verbringen.

Am Samstag stand morgens die Kunst auf dem Programm, wo wir bei einer Führung durch eine Sonderausstellung Werke des Malers Pierre Gatier (1878-1944) kennenlernten, der das elegante Pariser Publikum am Ufer der Oise und die Landschaften des Oisetals in farbigen Gravurtechniken (Belle Epoque und 1.Weltkrieg) festgehalten hat, in einer Gegend, wo auch die bekannten französischen Impressionisten gemalt haben.

Der offizielle Empfang unserer Delegation fand anschließend durch Bürgermeister Sébastien Poniatowski in den Gärten des Château Conti bei strahlendem Sonnenschein statt. Als Gastgeschenk überreichte er uns, im Beisein der Malerin, ein Bild für die Stadt Marbach am Neckar. Als Vertreter des Gemeinderates der Stadt Marbach am Neckar überbrachten Ute Rößner und Dr. Dieter Zagel Grußbotschaften, einige Flaschen Marbacher Riesling samt Gebäck für einen „Apéro“ der Mitglieder der „Association les amis du jumelage“ überreichte Eckhard Fischer, als Vertreter des Marbacher Partnerschaftskomitees für L’Isle-Adam.

Ein Mittagessen im Freien unter Sonnenschirmen in Form eines besonderen Buffets, das von allen Marbachern sehr geschätzt wurde, beendete diesen Programmpunkt. Voller Neugier machten wir uns dann auf in die Natur, zu einem Spaziergang längs der Oise zum neuen Sporthafen und zu den durch dessen Bau bedingten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen in Form von Wasserflächen mit Schilf.
Den schon zur Tradition gehörenden Festabend verbrachten wir fröhlich mit exzellentem Essen und Wein, wir sangen bekannte französische Chansons, Sprachprobleme spielten keine Rolle.

Am Sonntagmorgen trafen sich alle Freunde wieder auf dem Markt, in den Hallen und außerhalb, der gerade erst von einem Radiosender zum schönsten Markt der „Ile de France“ gekürt worden war, um unsere Einkaufstüten mit französischen Köstlichkeiten, vor allem Käse, zu füllen.

Nach einem abschließenden Mittagessen, wo wir nicht versäumten, unsere Gläser zu einem Toast auf die Freundschaft zwischen L‘Isle-Adam und Marbach am Neckar zu erheben, machten wir uns, beim Abschied von unseren Freunden, oft die geforderte Distanz vor lauter Herzlichkeit etwas verkürzend, auf den Heimweg, in Gedanken an ein „weekend superbe entre amis“ und im Ausblick auf ein Wiedersehen im September des nächsten Jahres in Marbach am Neckar.

Eckhard Fischer, Partnerschaftskomitee

Bildliche Eindrücke 2021

Quelle: Stadt Marbach am Neckar/privat

Pressestimmen:

2018 - Reise nach L'Isle-Adam

2019 - Besuch aus L'Isle-Adam in Marbach am Neckar