Museen und Sammlungen
 
 
 
 
 
 

Deutsches Literaturarchiv

Aus der Gründung des Deutschen Literaturarchivs (1955) und dem Verbund mit dem Schiller-Nationalmuseum hat sich ein Institut von nationalem Rang mit internationaler Ausstrahlung entwickelt.

Das Deutsche Literaturarchiv ist eine Sammel- und Forschungsstätte zur neueren deutschen Literatur.
 
Schillerhöhe 8, Tel. 07144/848-0
www.dla-marbach.de
verwaltung@dla-marbach.de

Literaturmuseum der Moderne
Noch vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist Marbach am Neckar um eine äußerst attraktive Einrichtung reicher geworden: Am 6. Juni 2006 hat das Literaturmuseum der Moderne seine Pforten geöffnet. Bundespräsident Horst Köhler hat die Eröffnung des europaweit einzigartigen Museums vorgenommen.

Das „LiMo“ wie es bereits liebevoll genannt wird, wendet sich an ein breites Publikum. Auf über 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt es in einer Dauerausstellung die bedeutenden Bestände der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, die im Deutschen Literaturarchiv gesammelt und bewahrt werden. Aus den dort insgesamt über 1.100 Schriftsteller- und Gelehrtennachlässen sind im „LiMo“ die kostbarsten zu sehen: Die Manuskripte von Kafkas Proceß, Döblins Berlin Alexanderplatz, Rilkes Karussell, Hesses Steppenwolf oder Kästners Emil und die Detektive – um nur einige zu nennen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags (außer an Feiertagen) sowie am 24., 25., 26. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen.

Führungen:

  • Öffentliche Führungen finden jeweils sonntags um 11 Uhr und am letzten Mittwoch des Monats um 18.00 Uhr statt (keine Anmeldung erforderlich).
  • Gruppenführungen (bis max. 20 Personen) können über Telefon 07144/ 8 48 6 16 oder per E-Mail über museum@dla-marbach.de gebucht werden.

Multimedialer Museumsführer M3:

  • Deutsch: Zur Auswahl stehen fünf Audioführungen, nämlich für "Leser", für "Schaulustige", für "Eilige", für "Kinder" und eine "fluxus"-Führung mit Heinrich Steinfest
  • Englisch: Audiorundgang mit Erläuterungen zu Konzept und Architektur des LiMo, Dauerausstellung, Enzensberger Poesieautomat, Kommentare zu einzelnen Exponaten, wie z. B. zu den Handschriften von Kafkas "Prozeß" oder Kästners "Emil und die Detektive"

Ausstellungen:

2008 zeigt das Literaturmuseum der Moderne unter dem Jahresmotto "Lassen":

  • FLUXUS: Verdächtige Objekte oder Heinrich Steinfests Ermittlungen (Eröffnung am 30.1.) von Heinrich Steinfest
  • WECHSELAUSSTELLUNG: Das geheime Deutschland. Eine Ausgrabung (13.3.-21.8.)
  • FLUXUS 6: S E X . Die Geschichte von drei Buchstaben (Eröffnung am 6.6.) von Albert Ostermaier
  • WECHSELAUSSTELLUNG: Wandernde Schatten. W. G. Sebalds Unterwelt (26.9.–31.1.2009)
  • FLUXUS 7: I Wouldn't Start from Here. Verzettelte Geschichten. (Eröffnung 25.9.) von Hanns Zischler
  • WECHSELAUSSTELLUNG: Strahlungen. Atom und Literatur (16.11.–31.1.2009)

Eintritt:

  • Eintrittspreis Dauer- und Wechselausstellungen inkl. M3 (multimedialer Museumsführer) 7,-- / ermäßigt 5,-- €

    Familienticket (2 Erwachsene und Kinder bis 12 Jahre) 15,-- €

    Ermäßigung
    erhalten Schüler, Studenten, Jugendliche unter 18 Jahren, Schwerbehinderte, Rentner, Wehr- und Zivildienstleistende gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises sowie Vereine und geschlossene Gruppen von mindestens 10 Personen
     
  • Öffentliche Führung: Eintritt plus 5,-- / 3,-- €
  • Gruppenführung: Eintritt plus 60,-- €


Mehr Infos zum LiMo unter Touristik / Schiller-Stätten oder auf der Seite www.dla-marbach.de.


Schillers Geburtshaus

Täglich geöffnet von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, geschlossen vom 24. - 26. Dezember sowie am 31. Dezember.
Eintritt: 2,-- €, Ermäßigt: 1,-- €
 
Niklastorstr. 31
Tel. 07144/ 17567
Fax: 07144/ 89 96 71
E-Mail: info@schillersgeburtshaus.de 

Kinderführungen in Schillers Geburtshaus

Zwischen April und November finden jeweils am zweiten Samstag im Monat von 10.30 Uhr bis ca. 11.30 Uhr spezielle Kinderführungen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren begrenzt. Anmeldungen sind erforderlich und werden in Schillers Geburtshaus telefonisch unter 0 71 44 / 1 75 67 oder per E-Mail entgegen genommen. Die Eintrittskarte für die Teilnahme an der Kinderführung kostet EUR 2,50.

 Anlässlich des Schillerjahres 2009 wurde eine neue Dauerausstellung eingerichtet und am 2.2.2009 eröffnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.schillersgeburtshaus.de


Schiller-Nationalmuseum

Voraussichtlich bis November 2009 geschlossen.

Das große Literaturmuseum für die neuere deutsche Literatur.

Das traditionsreiche, landschaftlich bezaubernd gelegene Schiller-Nationalmuseum ist zusammen mit dem benachbarten Literaturmuseum der Moderne eines der weltweit wenigen Museen für die Literatur allgemein.

Das Schiller-Nationalmuseum bleibt aufgrund von Innensanierungsarbeiten bis voraussichtlich November 2009 geschlossen. Die neue Dauerausstellung zu Schiller und der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts wird im Schillerjahr 2009, voraussichtlich im November, dem Geburtsmonat des Dichters, eröffnet.

Hier erhalten Sie Informationen zu den "Perspektiven bis 2009" des Schiller-Nationalmuseums - unter anderem gibt es eine Interimsausstellung im LiMo.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Schillergesellschaft.

Exponate aus dem Alltag Friedrich Schillers und seiner Familie sind weiterhin in Schillers Geburtshaus zu besichtigen.


 
Schillerhöhe 8 - 10
Tel. 07144/ 848-0
Fax: 07144/ 848-690
www.dla-marbach.de
museum@dla-marbach.de


Technisches Kulturdenkmal Ölmühle Jäger

Nahezu vollständige und betriebsfähige Anlage aus dem Jahre 1906 mit musealer Dokumentation über die verschiedenen Arbeitsgänge bei der Herstellung von Öl.
Öffnungszeiten: Letzter Sonntag im Monat 14 bis 17 Uhr.

Besichtigung unter sachkundiger Führung nach vorheriger Vereinbarung möglich. Dauer der Führung ca. 30 Minuten, Gebühr 15,-- € / Führung.
Eintritt: 1,50 €, Ermäßigt: 1,-- €.
 
Obere Holdergasse 2

Weitere Informationen erhalten Sie über die Stadt Marbach am Neckar, Hauptamt, Frau Horn, Tel. 07144/102-297


Tobias-Mayer-Museum


Tobias Mayer (1723 bis 1762) wurde am 17. Februar 1723 in der Torgasse 13 in Marbach am Neckar geboren. Autodidakt. Professor der Mathematik und Leiter der Universitätssternwarte in Göttingen. Bekannt durch geographische und astronomische Forschungen sowie durch seine Mondtafeln.
--> zur Homepage


Öffnungszeiten:

März - Oktober Sonntags, 14-17 Uhr
November - Februar jeden zweiten und letzen Sonntag im Monat, 14-17 Uhr

Zu den Öffnungszeiten freier Eintritt, Spenden willkommen.

Führungen nach Vereinbarung (30 €).

Torgasse 13
Tel. 07144/ 16942

Weitere Informationen erhalten Sie über die Stadt Marbach am Neckar, Hauptamt, Frau Horn, Tel. 07144/102-297


Oberer Torturm
Oberer Torturm
Ehemaliges Stadttor nach Osten. Er ist der einzig erhaltene von ehemals drei Tortürmen in der historischen Altstadt.

Eine Ausstellung auf fünf Ebenen erzählt die Geschichte des Oberen Torturmes und die der Marbacher Stadtbefestigung. Das älteste Wahrzeichen der Stadt ist täglich von 11.00-17.00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Der Aufstieg auf den knapp 40m hohen Turm lohnt sich, denn der Blick von oben ist überwältigend und entschädigt sofort für die 95 Treppenstufen, die man hinaufklettern musste. Während der Woche ist der Eintritt frei, am Wochenende wird ein geringes Entgelt erhoben.

Mehr Infos über den Torturm erhalten Sie hier

 


Dorfmuseum Kelter Rielingshausen
Die aus dem Jahre 1718 stammende Kelter im Marbacher Stadtteil Rielingshausen ist 1990 bis 1992 grundlegend umgebaut und renoviert worden. Sie beherbergt nun auch ein Dorfmuseum zur Geschichte des örtlichen Weinbaus und des dörflichen Lebens, das vom Heimat- und Museumsverein betreut wird. Sonderausstellungen und Veranstaltungen runden dieses Programm ab.
Öffnungszeiten: auf Anfrage.
Gruppenführungen nach Vereinbarung.
 
Marbach-Rielingshausen
Kelterstraße 21

Auskünfte erhalten Sie über die Verwaltungsstelle Rielingshausen, Frau Doris Berger, Tel. 07144/ 3134 oder E-Mail rielingshausen@schillerstadt-marbach.de.




 
 
© Schillerstadt Marbach 2007. Hinweis zur Rechtslage.